Mehr Überblick in der KGG: mehrere Patienten strukturiert betreuen

Wir haben das neue Feature „KGG-Session“ veröffentlicht. Damit können Sie bis zu fünf Patientinnen und Patienten in einer gemeinsamen Session betreuen, schnell zwischen ihnen wechseln und das Training direkt dokumentieren. So behalten Sie bei parallelen Trainingseinheiten den Überblick und reduzieren den nachträglichen Dokumentationsaufwand.

Bei der Krankengymnastik am Gerät betreut eine Therapeutin oder ein Therapeut häufig mehrere Patientinnen und Patienten gleichzeitig. Dabei absolviert jede Person ihren eigenen Trainingsplan, arbeitet an unterschiedlichen Geräten und benötigt zu verschiedenen Zeitpunkten Unterstützung.

Für die betreuende Fachkraft bedeutet das: Übungen erklären, Ausführungen kontrollieren, Belastungen anpassen und gleichzeitig den individuellen Trainingsverlauf dokumentieren. Werden dafür verschiedene Patientenakten, Trainingspläne oder Papiernotizen verwendet, entstehen häufige Unterbrechungen. Informationen müssen gesucht, handschriftliche Notizen später übertragen und abgeschlossene Trainings nachträglich zugeordnet werden.

Gerade bei mehreren parallel trainierenden Personen kann es dadurch schwierig werden, jederzeit den Überblick zu behalten:

  • Wer nimmt aktuell an der KGG-Session teil?
  • Welcher Trainingsplan gehört zu welcher Person?
  • Welche Übungen wurden bereits absolviert?
  • Wo gab es Anpassungen oder Auffälligkeiten?
  • Welche Informationen müssen für den nächsten Termin dokumentiert werden?

Die praktische Lösung: die KGG-Session in Lanista

Mit der KGG-Session bündelt Lanista die parallele Betreuung und Dokumentation in einem gemeinsamen digitalen Ablauf.

Zu Beginn der Session wählt die Therapeutin oder der Therapeut die teilnehmenden Patientinnen und Patienten aus. In Lanista können bis zu fünf Personen zu einer KGG-Session hinzugefügt werden. Während des Trainings lässt sich schnell zwischen den aktiven Patienten wechseln.

So bleiben die jeweiligen Trainingsinhalte direkt erreichbar. Bei Bedarf kann die vollständige Patientenansicht geöffnet werden. Beobachtungen oder Anpassungen lassen sich unmittelbar als Kurznotiz festhalten, sodass wichtige Informationen nicht erst nach der Session aus dem Gedächtnis ergänzt werden müssen.

Hat eine Person ihr Training abgeschlossen, wird sie innerhalb der laufenden Session als erledigt markiert. Die anderen Patientinnen und Patienten bleiben weiterhin aktiv. Sobald alle Trainings beendet sind, kann auch die gesamte KGG-Session abgeschlossen werden.

Weniger Organisationsaufwand, mehr Aufmerksamkeit für die Betreuung

Der größte Vorteil liegt in der Verbindung von Training und Dokumentation. Die Fachkraft muss nicht zwischen Papierlisten, einzelnen Patientenakten und nachträglichen Notizen wechseln. Stattdessen werden die aktuell betreuten Personen in einer gemeinsamen Session organisiert.

Das erleichtert den Wechsel zwischen verschiedenen Betreuungssituationen und unterstützt eine zeitnahe, eindeutig zugeordnete Dokumentation. Die erfassten Trainingsdaten können digital gespeichert und bei Bedarf als Datei ausgegeben werden.

Damit schafft Lanista einen klaren organisatorischen Rahmen für den KGG-Alltag. Die therapeutische Entscheidung bleibt selbstverständlich bei der Fachkraft. Die Software hilft jedoch dabei, Trainingspläne, Patienteninformationen und Dokumentation schnell verfügbar zu halten.

So bleibt im laufenden Training mehr Aufmerksamkeit für das Wesentliche: die individuelle Begleitung der Patientinnen und Patienten.